Friedrichsthal
Kunsthandwerkermarkt
Wie im Vorjahr erwarten die Veranstalter Kunsthandwerker
aus dem gesamten Südwesten der Republik.


E
s werden wieder originelle Arbeiten aus Holz, Filz, Glas und weiteren Materialien zu sehen sein. Für Kinder gibt es eine Bastel-Station wo die Möglichkeit besteht, Weihnachtsgeschenke zu basteln.
Zum kulinarischen Programm spielen Musikvereine aus Friedrichsthal und eine Medientombola ist auch vorgesehen.
Wer selber ausstellen möchte kann sich an folgende e-mail Adresse wenden:
monte@cohewe.de
2. Kunsthandwerkermarkt
Samstag, 7. November
Von 11:00 bis 17:00 Uhr
Montessori-Gemeinschaftsschule
66299 Friedrichsthal
Im Grühlingswald 19

 


 

Ausstellung von Freizeitkünstlern

"Es gibt nichts was Kunst nicht ausdrücken kann" (Oskar Wilde)



Unter diesem Motto findet die Ausstellung "2. Kunst-Wekstatt Reden 2015" statt.
Zuvor fanden 6 Ausstellungen der Kunstfreunde Heiligenwald in schöner Natur direkt am Itzenplitzer Weiher als Open - Air statt. Präsentiert werden Arbeiten von Freizeitkünstlern in den Bereichen Malerei, Grafik, Keramik, Plastik. Skulpturen, Fotografie und Schmuck.
Ulrich Commerçon eröffnet die Ausstellung am
5. September 2015 um 13.00 Uhr
unter der Mitwirkung des Cosplay-Teams (Kostümspiel) und dem FaRK (Fantasie und Rollenspiel Konvent).
66578 Schiffweiler, Bildstockstraße; den Schildern "Godwana" folgen.

 


 

 

Neunkircher Stadtfest
Auf ein Neues!

Das Fest findet zum 38. mal statt. Es gehört zu den erfolgreichsten Festen im Südwesten der Republik. In sechs Zonen soll es attraktive Darbietungen, viel Musik und interessante Stände geben. Kulinarisches, wer hätte das gedacht, gibt es auch. Jürgen Fried, Oberbürgermeister der Stadt eröffnet am Freitag, 26. Juni um 18:30 Uhr am Stummplatz die Veranstaltung. Man findet neben „Partyzonen“, wie in der Lindenallee, auch eher gemütliche Bereiche, wie die Bühne am Hammergraben mit ihren gemütlichen Cafés und schattigen Bäumen. Ein hochkarätiges Bühnenprogramm ist angesagt.
Die Festbereiche sind:
Stummplatz, Unterer Markt, Hammergraben, Lindenallee, Lübbener Platz und Pasteurstraße.
Natürlich stehen Toilettenanlagen zur Verfügung. Im Gesundheitsamt in der Lindenstraße gibt es einen Babywickelraum.
Also alles was man braucht um ordentlich zu feiern.

 


 

Eine Hommage
Rio Reiser

Das Rio Reiser Projekt spielt Lieder aus 25 Jahren Rio & Ton Steine Scherben. Mit einem eigenständigen Sound und frischen Arrangements verstehen es Andreas Bucklisch (voc), Jan Morbe (b), Armindo Ribeiro (p) und Jan Scholtz (dr), den Songs aus der 25-jährigen Schaffensperiode Rio Reisers einen besonderen Charakter zu verleihen und dabei nicht nur eingefleischte Fans zu begeistern. Dessen politische und poetische Texte haben bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren.
Freitag 24. April, 20:00 Uhr
Theaterschiff Maria-Helena
Anfahrt
Heimathafen Saarbrücken:
Saarufer/Ecke Alte Brücke
Parkmöglichkeiten im
Parkhaus Staatstheater
Frank Lion, Leiter der Theater Compagnie Lion, hat den Lastkahn gekauft und restauriert.
Der Schiffsbauch bietet nun Platz für rund 150 Gäste, eine Bühne, Künstlerkabinen und eine Bar.

 


 

Der 13. Januar
Schriftsteller im Abstimmungskampf 1935

Am 13. Januar 1935, dem Tag der Saar-Abstimmung, stimmten 90,8% der Saarländer/innen für den Anschluss an das nationalsozialistische Deutsche Reich. 

Die Weltöffentlichkeit beobachtete die Saar-Abstimmung aufmerksam, hätte Hitler doch hier seine erste außenpolitische Niederlage beigebracht werden können. 
Von 1933 bis 1935 war das Saarland Zufluchtsort für Juden, Sozialdemokraten, Kommunisten und andere, die im 3. Reich verfolgt wurden, darunter auch einige Schriftsteller. Internationale Beobachter vor Ort zeichneten ein detailliertes Bild vom politischen und sozialen Alltag im Abstimmungskampf. Viele dieser literarischen Zeugnisse hat Ralph Schock in den 80er Jahren in den Büchern „Haltet die Saar, Genossen!“ und „Hier spricht die Saar“ versammelt.
Zum 80. Jahrestag des 13. Januar 1935 werden Texte gelesen, die in den 80er Jahren noch nicht verfügbar waren, darunter Auszüge aus den Tagebüchern von Victor Klemperer. Außerdem werden Edition und Rezeption der Bücher dargestellt.
Ralph Schock ist SR-Literaturredakteur und Autor zahlreicher Publikationen. Er ediert  die Reihe „Spuren“, die Literatur mit Bezug zum Saarland veröffentlicht. Moderiert wird die Veranstaltung von Stefan Frank, Vorstandsmitglied der Aktion 3.Welt Saar.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Aktion 3.Welt Saar
Donnerstag
15. Januar 2015, 20 Uhr
Saarländische Künstlerhaus
Karlstr. 1
66111 Saarbrücken
Der Eintritt ist frei
kuenstlerhaus-saar.de


 

 

Rock-Show
Falco meets Mercury

Einen Riesenerfolg feierte die Musicalstadt Neunkirchen mit ihrer ersten Eigenproduktion Falco meets Mercury.

Die Musicalrevue, die von Regisseur Elmar Ottenthal zur Welturaufführung ins Saarland gebracht wurde, hat alle Erwartungen übertroffen und so kehrt das Ensemble um Axel Herrig als Falco, Sascha Lien als Mercury und Aino Laos als Rock Goddess im Dezember für drei Zusatztermine zurück nach Neunkirchen. Mit dabei sind auch wieder die Mephisto Dancers unter der Leitung von Choreograph Deimos Virgillito und die Bohemian Band.
Exzesse, Drogen, Sex und Skandale prägten das ruhmreiche Leben von Falco ebenso wie das von Freddie Mercury. Im Eingangsbereich zum Jenseits treffen sie nun aufeinander.
Donnerstag, 18. Dezember bis
Samstag, 20. Dezember 2014
Jeweils 20:00 Uhr
Neue Gebläsehalle Neunkirchen
Karten für die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Aura Entertainment und der Base Event GmbH sind ab 25 Euro zzgl. Gebühren bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und CTS Eventim unter der Tickethotline 0651 – 9790777 sowie online unter: www.nk-kultur.de/halbzeit erhältlich. Der Preis an der Abendkasse startet ab 30 Euro.

 


 

25 Jahre Fall der Berliner Mauer

Mauerfall

Das legendäre Konzert für Berlin ’89 erscheint weltweit als CD und in digitalen Formaten am 31. Oktober 2014.


Zu hören sind unter anderem:
BAP · Joe Cocker · Nina Hagen · Heinz-Rudolf Kunze · Udo Lindenberg · Pankow · Pannach und Kunert · Silly · Konstantin Wecker · Die Zöllner.
Konstantin Wecker kommt übrigens am 8.11.2014 nach Saarbrücken in die Congresshalle. Beginn 20 Uhr.
Anläßlich des historischen Ereignisses finden das ganze Jahr über Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die sich mit dem Bau der Berliner Mauer, der Teilung Berlins, dem Kalten Krieg und der Friedlichen Revolution von 1989 beschäftigen.

 

 

 


 

Das Indoor-Festival in St. Wendel
Saarlopalooza #3

Das SAARLOPALOOZA läutet 2014 die dritte Runde ein.


Geboten wird eine vielversprechende Mixtur aus durchweg fantastischen Live Bands. Ob Punkrock, Ska, Hardcore oder Indierock.
Da man aus organisatorischen Gründen dieses Jahr vom Saalbau in das kleinere Kulturzentrum Alsfassen umziehen musste, sind die Tickets dieses Mal stark begrenzt.

Die Bands:
BUSTER SHUFFLE, Skaband aus London
THE BABOON SHOW aus Schweden
AUXES aus USA mittlerweile ansässig in Hamburg
HYSTERESE aus Tübingen,Melodieorientierter Punkrock
THINNER aus Berlin, Punk- Hardrock
BABY LOU, Saarland, Punkrock- und Rock’n’Roll

Samstag, 08. November 2014
St. Wendel, Kulturzentrum Alsfassen
Dechant-Gomm-Str. 1, 66606 St. Wendel
Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr
saarlopalooza.de

 


 

Es wird wieder bunt & laut

„Farbgefühle“


A
uf einer Fläche von 10.000 m² werden auch dieses Jahr wieder rund 6000 Gäste erwartet, die mit 15.000 Farbbeuteln das Festival, zur Musik von 9 DJ’s, von 14:00 bis 22:00 Uhr in ein Farbenmeer verwandeln werden. Farbgefühle, das Festival für elektronische Musik zählt zu den Größten Festival-Tour-Veranstaltungen Europas. Zu den Highlights der Veranstaltung gehören die sog. „Big Throws“, bei dem alle Besucher gleichzeitig das ausgegebene Farbpulver in die Luft werfen. Daraus resultiert ein riesiges Farbenmeer, das für jeden Gast zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Dabei wird dafür ausschließlich in Deutschland hergestelltes und zertifiziertes Maismehlpulver verwendet, das mit Hilfe von Lebensmittelfarbe gefärbt wird. (z.B. mit roter Beete). Das Pulver ist gesundheitlich unbedenklich.
16.08.2014 im Bürgerpark unterhalb der Westspange
14:00 bis 22:00 Uhr
Tickets gibt es im VVK an bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von:
19,99 € Standard (ohne Farbbeutel)
29,49 € (inkl. 5 Farbbeuteln)

 


 

Klimaschutz geht durch den Magen
Carrotmob


Am 22.06.2013 von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr findet im Café de Paris, Blumenstraße 10 in Saarbrücken der erste saarländische Carrotmob statt.
Das Café de Paris wird im Rahmen des Carrotmobs seine Karte durch Speisen und Getränke mit regionaler Herkunft erweitern und damit seine Klimabilanz verbessern.
Das Rahmenprogramm:
11:00-15:00 Uhr:
Carrotmob mit Bliesgau-Flammkuchen, Karottenkuchen und vielem mehr!
„Quarks und COzwo“: Experimente und Aktionen rund ums Thema Nachhaltigkeit
11:00-13:00 Uhr: 
Der Carrotmob-Saar-Energieberater Matthias Lutter steht für Fragen zur Verfügung
13:00 Uhr: Dako und Jonesis (deutscher HipHop)
14:00 Uhr: blingpoint (Rock)
Bild: Andreas Schebesta
carrotmob.de

 


 

Überregionale Kunstausstellung

MONO 2012

Im Rahmen des SaarLorLux- Ausstellungsprojektes MONO 2012 starten 15 Kultureinrichtungen der Großregion in diesem Sommer ein neuartiges Veranstaltungskonzept der modernen und zeitgenössischen Kunst. Vom 1. Juni bis 2. September werden in Lothringen, dem Saarland und in Luxemburg 20 Monographien zu Künstlern der Gegenwart präsentiert.
MONO entspringt der Kooperation der Einrichtungen mit jeweils eigener Persönlichkeit und Programmgestaltung. Die Besucher sind eingeladen, über Werke hinaus auch die jeweiligen Ausstellungsorte zu entdecken.


Mono Pass

Ihren MONO Pass erhalten Sie in den teilnehmenden Kulturinstitutionen oder den Tourismusbüros in Luxemburg, Metz und Saarbrücken. Damit profitieren Sie von ermäßigten Eintrittspreisen für alle Ausstellungen und den kostenfreien Shuttle- Bussen!
Shuttle-Bus
Saarbrücken, Schlossplatz:
Samstag, 23.06.2012
Samstag, 30.06.2012
Samstag, 28.07.2012
Samstag, 04.08.2012
Luxemburg, P+R Luxembourg Sud:
Samstag, 09.06.2012
Samstag, 16.06.2012
Samstag, 18.08.2012
Samstag, 25.08.2012
Metz, Centre-Pompidou:
Samstag, 14.07.2012
Samstag, 21.07.2012
Samstag, 11.08.2012
Reservierungen werden entgegen genommen unter:
bus@mono2012.eu
Alle Angaben sind ohne Gewähr

Die 15 Kulturinstitutionen
Saarland

Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Saarlandmuseum, Saarbrücken
Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
Galerie der Hochschule der bildenden Künste, Saarbrücken
Städtische Galerie Neunkirchen
Museum Schloss Fellenberg, Merzig
Frankreich
Centre Pompidou-Metz
FRAC Lorraine, Metz
Château de Malbrouck, Manderen
Centre d’art contemporain
Faux Mouvement, Metz
Luxemburg
Mudam Luxembourg
Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain, Luxembourg
Centre National de l’Audiovisuel – CNA, Dudelange
Centre d’art Dominique Lang et Nei Licht, Dudelange
www.mono2012.eu

 


 

Es ist mal wieder so weit

13. Documenta
9.Juni bis 16. September 2012


Alle 4 Jahre sollte die wichtigste Kunstausstellung der Welt
in Kassel ihre Pforten öffnen.
Das gelang nur in der Anfangszeit.

Die erste Ausstellung war im Jahr 1955. Schon 1963 musste aus Zeitmangel die Documenta um ein Jahr verschoben werden. Ab 1977 konnte man dann nur noch alle fünf Jahre die Ausstellung, die auch ohne Skandale nicht aus kam, bewundern. Als 1977 Kunst des Sozialistischen Realismus gezeigt wurde, zogen die Künstler Markus Lüpertz und Georg Baseltiz ihre Bilder kurz vor der Eröffnung zurück. Beginnend im Jahr 1955 mit einem Etat von rund 380 000 DM und 130 000 Besuchern stehen heute über 24 Millionen Euro zur Verfügung. Die letzte Documenta, die 12. im Jahr 2007, zog rund 750 000 Besucher an.
Unvergesslich: Joseph Beuys, sieben mal auf einer Documenta vertreten, mit seiner Aktion "7000 Eichen - Stadtverwaldung satt Stadtverwaltung" zur 7. Documenta im Jahr 1982. Spektakuläre Auftritte (Schlingensief lief mit einem Schild durch die Stadt mit der Aufschrift "Tötet Helmut Kohl") und große und kleine Skandale gehören einfach dazu.
Zur diesjährigen dOCUMENTA (13), so die offizelle Schreibweise mangels Logo, wollen 150 Künstler an 100 Tagen ihre Werke präsentieren.
Die Tageskarte kostet 20 €, Dauerkarte 100 €.

Foto oben:
Orangerie in Kassel, © Stadt Kassel
Foto: Ulrike Lindenborn
Foto unten:
7000 Eichen – Stadt-verwaldung statt Stadt-verwaltung von Joseph Beuys (documenta 7);
erste gepflanzte Eiche vor dem Kasseler Museum Fridericianum bei Nacht.
Foto: Malte Ruhnke

www.documenta.de

 


 

Dust bowl Tour

Joe Bonamassa in Saarbrücken
Pünktlich um 20:00 Uhr  am 6. März 2012 begann Joe Bonamassa sein Konzert im E-Werk und begeisterte mehr als 1400 Bluesfans im bestuhlten E-Werk von Anfang an mit Blues der härteren Gangart, den er gekonnt mit melodischen Balladen abwechselte, so dass der Zuhörer gespannt das Programm verfolgen konnte.


Neben Songs aus seinem neuem Album „Dust Bowl“ spielte er auch andere aus seinem Repertoire von 108 Songs, die er bisher produziert hat. Außerdem coverte er ein paar Titel von Bluesgrößen wie Gary Moore und vergaß auch nicht Led Zeppelin zu zitieren.
Dabei waren seine sauber gespielten und mit präzisen nicht aufdringlich wirkenden Schnörkeln versehenen Solis für jeden, der das liebt, ein Genuss.
Genauso überzeugend war sein sehr druckvoller Gesang. Er ist halt kein Jammerlappen, sondern spielt Blues, dem er durch Sound und Spielweise den Klang von Hardrock gibt, aber dabei immer die Wahrheit und das Gefühl des Blues bewahrt. Seine bestens eingespielte Begleitband lieferte ihm dazu den nötigen Background.
Leider ließ die angemietete Beschallung zu wünschen übrig. Bei den ersten Songs war es schwer, die einzelnen Instrumente zu unterscheiden. Nach einer halben Stunde bekamen die Tonleute am Mischpult die Sache einigermaßen in den Griff, obwohl auch da vom Schlagzeug fast nur die Bassdrum zu hören war und der Bass eher verschwommen denn differenziert ankam; beide Musiker können wohl mehr als Bassdrum und verschwommen. Dadurch hat das Konzert etwas an Qualität verloren.
Trotzdem zeigte Joe Bonamassa, dass er zur Zeit nicht zu Unrecht einer der führenden Bluesmusiker ist und wir uns auf seine weiteren Taten freuen dürfen. ch
>>> Zur Rezension des aktuellen Albums

 

 


 


Streikergebnis „Saarbrücker Zeitung“


Fluchtversuch
von Holzbrink Verlag aus dem Verleger-Verband durch Belegschaft beantwortet!
Eine gemeinsame Streikbewegung aller Kolleg/innen aus Technik, Verlag und Redaktion hat zum Tariferfolg in der Tarifbewegung bei der Saarbrücker Zeitung geführt.

Für die Redaktionen und Verlagsbereiche gibt es jetzt eine relative Sicherheit, was die Garantie der bestehenden Stellenumpfänge sowie der Strukturen der Arbeitsorganisation betrifft. Nach einem Verhandlungsmarathon konnte am 06. Juni eine Einigung erzielt werden. Das bedeutet, dass die in dieser Branche ausgeübten Formen von Leiharbeit zwecks „Kostensenkung“ nicht mehr praktikabel sein werden. Daran gekoppelt wurde erreicht, dass tarifvertragliche Zusagen der Geschäftsführung, Auszubildenden, Volontären, Pauschalisten und befristet Beschäftigten nach Möglichkeit „feste“ Stellen anzubieten, verbindlich sind. Zwar sieht das Ergebnis zunächst einmal sehr „dünn“ aus, weil es heftig unter dem Inflationsausgleich liegt, aber dennoch hat sich der Einsatz nach Einschätzung der Verhandlungsführerin Gerda Theile (DJV u. SJV) für das „Saarbrücker“ Ergebnis gelohnt. Denn im Manteltarifvertrag seien Regelungen „gesichert“ worden, die vor allem Perspektiven auch für jüngere Kolleg/innen offen halten. Im Vergleich zu den Flächentarifverträgen, wie sie jetzt in der Druckindustrie abgeschlossen wurden, kann sich das Saarbrücker Ergebnis durchaus sehen lassen, zumal die geltenden Flächentarifverträge bis 2013 auch für Holtzbrink-Beschäftigte unverändert gültig sind. Die Entscheidung des Holtzbrink-Verlages, sich aus der Tarifbindung im Verleger-Verband zu verabschieden, ist von den Beschäftigten der betroffenen „Zeitungen“ und aus Gewerkschaftssicht entschieden und wirkungsvoll beantwortet worden. Zumal die „Arbeitgeber“ einer linearen Gehaltserhöhung von 2 Prozent, die für Juli 2012 geplant war, nur zustimmen wollten, wenn dementsprechend auch die Anzeigenerlöse „fetter“ werden. Dazu Ver.di-Landesbezirksleiter Alfred Staudt: „Wenn ein Redakteur auf Anzeigenkunden Rücksicht nehmen müsse, um sein Gehalt zu sichern, sei die Pressefreiheit am Ende".


 

25 Jahre Voyeur Cup – das Fussballturnierfest die – Szene - feierte
„Tanz den Voyeur Cup“
Der diesjährige Jubiläums Cup lockte und brachte mal wieder die unterschiedlichsten Leute der Saarbrücker Szene des „Chinesenviertels“ für einen Tag zusammen auf einen Platz. Am 25. Juni 20011 um 10 Uhr war Anstoss.
Ü 40 wurde beim Voyeur Cup jetzt zum zweiten Mal wieder als eine gesonderte Kategorie im Turnierangebot gespielt, denn die Veteranen dieses Turniers wollen ihre Kräfte unter sich messen.


Beim Voyeur Cup 2011 war es wieder mal, "gutt gess und gutt getrunnk" denn "gespielt hammer schnell" , die Losung für die Teilnehmer und Gäste. Wie seit 25 Jahren schon, strömten sie alle in Scharen herbei. Doch dieses Mal mit Kind und Kegel mit Nichten und Neffen um am Ball zu sein. Denn „Tanz den Voyeur Cup“ war dieses Jahr das Motto. "Tanzen ist angesagt, weil es mal wieder soweit ist und der sportliche Geist zum 25. Mal zum Voyeur Cup ruft." War der Begrüßungsauftakt der Moderatoren. Erstaunlich, wie diese zweitägige Veranstaltung es über die Jahre hinweg geschafft hat, sich den eigentlichen Spaßcharakter zu erhalten. Denn die personelle Fluktuation innerhalb der beiden Jahrzehnte war nicht ohne Komplikationen
Immer wieder waren Veränderungen angesagt. Ob es nun der Wechsel des Moderatorenteams war oder die Veränderung des Charakters des Abschlussfestes oder abgewandelte Spielmodalitäten, auch das reichhaltige kulturelle Angebot für Kinder und Erwachsenen oder Erfindungen wie der „Schatten Cup“ innerhalb des Voyeur Cups. Die Veranstalter bewiesen immer die nötige Phantasie und Flexibilität, so dass sich auch mit dem Wechsel des Veranstaltungsortes von der Schafbrücke zur Sportanlage Waldhaus im diesjährigen fünfundzwanzigsten Jubiläumsjahr, wie schon ein Jahr zuvor auch, wieder eine Menge neuer junger Mannschaften zum Voyeur Cup melden werden. Einen zusätzlichen Anreiz um den Verbleib möglichst vieler Mannschaften auf dem Platz zu garantieren war in den letzten Jahren die Einführung der Austragung des „Looser Cup“ an dem alle Mannschaften die in der Schattencuprunde, bzw. in der Endrunde des Voyeur Cup verloren hatten, nochmals gegeneinander um einen Kasten Bier als Preis spielen konnten. Besucherpublikum sowie Sportler bildeten jedes Jahr eine gute altersgemischte Gruppierung. Von der AH über Studentenmannschaft bis hin zur Jugendmannschaft. Allein nur den Schiedsrichtern scheint der Nimbus der Alterslosigkeit der letzten 20 Jahre anzuhaften, wahrscheinlich bedingt, durch die feschen Schiri Kostüme, mit denen sie ihre Autorität zu kleiden und zu unterstreichen wissen. Die Idee „Voyeur Cup“ entstand 1985 in einer Wohngemeinschaft in der Bülowstrasse am Rastpfuhl, direkt neben dem dortigen Abenteuerspielplatz. Der damalige WG-Insasse und heutige Wirt vom „SYNOP“ Roland Brycz, traf dort auf diversen Feten wohl die damaligen Redakteure einer Programmzeitschrift (Bernd Rausch und Joachim Schmidt), die sich „Der Voyeur“ nannte. Der nahegelegene Bolzplatz des Abenteuerspielplatzes, unter Insidern auch „Äsche“ genannt, ermöglichte zunächst einmal gelegentliches Kicken in der Freizeit. Das machte in der Szene die Runde, so dass der erste Voyeur Cup nur eine logische Konsequenz dessen war, was schon immer Spaß machte, das Spiel mit dem Ball „vom Fuß her in den Bauch“ zu bekommen. Weiter entwickelt wurde das Ereignis dann durch die sich aus dieser Szene gebildeten Mannschaften Flamenco Voyeur, Leipziger 52, Satanische Fersen, den glorreichen Sieben und den Leuten von der Ponderosa , um Vorderhand die bedeutendsten Pioniermannschaften zu nennen, die sich um weiteren Ruhm und das Gelingen des Cups verdient gemacht haben. Frauenfußballgruppen haben in der wechselvollen Geschichte des Cups ebenfalls immer wieder eine beachtliche Rolle gespielt. Früher war es das Team von“ Les Bolzas“ und es war auch das Team von Sissifuß United, das den Anspruch der Frauen auf den Voyeur Cup bis in die jüngste Vergangenheit durch ihre Teilnahme dokumentierte, ganz zu schweigen von den vielen gemischten Fußballteams, die angetreten sind bzw. heute noch antreten. „Gewinnen ist schön, mitmachen ist alles“ steht als Motto über allen anderen Jahreslosungen, die da lauten „Schwein gehabt“, „Fakir Ball“, „Come Together", "Die Chinesen kommen" „Jetzt Rauscht’s.“ oder, wie in diesem Jahr, „Tanz den Voyeur Cup. Die Sozialdemokraten und die Grünen unterstützten das Sportkulturfest vom Bezirksrat her. Die Bezirksbürgermeisterin Christa Pieper und ihr Vorgänger im Amt Günter Prell stellten die Jahre über die Schirmherrschaft des Voyeur Cups. Kein Wunder, dass seit der Machtübernahme der CDU im Land der bescheidene Geldzuschuss des Landes dazu wegfiel. Bis zum heutigen Tag hat der Voyeur Cup viele Mannschaften kommen und gehen sehen, selbst als sich die "Unentwegten" von „Flamenco Voyeur“ Ende der Neunziger vom Cup abmeldeten, gab es schon Nachrücker unter den Veteranen, die halfen Strukturen aufrecht zu erhalten und den Voyeur Cup nach vorne zu bringen. Ein Verein zur Förderung und Verbreitung von Kultur tut heute das Beste, um den jetzt zum Kult gewordenen Voyeur Cup als Zeitereignis weiterzutragen. So gab es selbst mal für den Mitbegründer Roland Brycz im Jahre 2004 eine „späte“ Genugtuung, da gelang es seiner Mannschaft Splitter 2004 den Cup zu gewinnen. 2010 wäre es beinahe wieder mal was geworden, aber dann reichte es dennoch zum 2. Platz. Der „Kardinalgegener“ und somit das Salz in der Suppe des Voyeur Cup ist wohl die Mannschaft mit dem Namen „Seven To Nine“. Vier Mal wurden diese Jungs bereits Voyeur Cup Sieger und einmal holten sie den Schattencup mit nach Hause. Und endlich ist es "Synop" in diesem Jahr gelungen den Voyeur Cup in einem dramatischen Endspiel gegen "Seven to Nine" zu gewinnen. In Absprache mit seiner Mannschaft stiftete Roland Brycz das gewonnene 50 liter Faß Bier der "Algemeinheit" die nach dem "Sport Ereignis" in seine Kneipe einfiel und innerhalb einer dreiviertelstunde das Faß leermachte. Der nächste Voyeurcup wird im Jahr 2012 unter dem Motto "Fabelhaft, Furios, Fantastisch" zum 26 zigsten Mal auf der Sportstätte am Waldhaus an den Start gehen. Begleitet mit Musik aus Düsen und Dosen und den Siegesgesängen der Voyeur Cup und Schatten Cup Sieger der Loser Cup Sieger, so dass Beine und Füße sich auch ohne Ballführung in den wildensten Rhythmen zu bewegen wissen werden. Viel Spaß allen, die sich dort vergnügen wollen.
Slideshow >>>
Mehr Infos zu Anmeldung unter www.takt.de .
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Foto: CW (takt.de)


 

Medien & Kultur
Journalisten werden tendenziell vom Tarifverbund ausgesteuert


Der Holzbrinck Verlag, der die Saarbrücker Zeitung herausgibt, schert ebenfalls aus.

Nachdem die Journalistengewerkschaften den Gehaltstarifvertrag zum 31. Juli 2010 gekündigt haben, beginnen mehr und mehr Verlage aus dem Tarifverbund auszuscheren. So auch die im Saarland ansässige einzige Tageszeitung.
Im Kern geht es den Verlagen darum, dass die Einstellungsgehälter für Journalisten um 25% gekürzt werden sollen. Bisher verdienen Volontäre im ersten Jahr 1800 € und im zweiten Jahr 2000 €. Die Crux dieser Angelegenheit ist aber, dass selbst altgediente Redakteure, sollten sie den Verlag wechseln, beim neuen Arbeitgeber ebenfalls unter die Minimierung der 25% Marge für die beginnende "Neurechnung" der Anfangszeit fallen. Das kann auch gelten, wenn Mann oder Frau innerhalb eines Medienhauses in eine neue Firma verschoben werden. Wird doch der Berufsstand der Journalisten, von Politikern in Sonntagsreden, immer wieder als Säule der Demokratie herausgestellt, so kann man künftig diesen Berufsstand mit Dumpinglöhnen in Verbindung bringen. Wer würde, aufgrund der drohenden Einbußen, dann noch den Verlag wechseln. Eine solide "Erstarrung" des Genres "Journalismus" wäre die Folge. Ein Schmankerl für die Demokratie. Vorneweg reiht sich die Saarbrücker Zeitung, die ihre Mitgliedschaft im Zeitungsverlegerverband umzuwandeln wusste, nahtlos in diesen Trend ein. Journalistenverbände, allen voran die Beteiligungsgesellschaft der Saarbrücker Zeitung, an der die Belegschaft mit 15% die Teilhabe hat, kritisierten diesen Schritt, der als eine falsche Weichenstellung bezeichnet wird. Man habe davon „erstaunt von dritter Seite erfahren“ müssen und sei als Mitgesellschafter bisher nicht offiziell über diesen Schritt informiert worden. Man sehe "die so oft reklamierte vertrauensvolle Zusammenarbeit nun nachhaltig gefährdet" und fordere von den Konzernlenkern nachdrücklich zur Tarifbindung zurückzukehren. Die Geschäftsführung des Holzbrinck Konzerns hält dagegen: Der Wechsel in die tariflose Zone sei gar keine Tarifflucht, sondern notwendig für künftige Investitionen, bei denen man nicht von etwaigen Tarifabschlüssen abhängig sein wolle, berichtete der Saarländische Rundfunk. Bei der Beteiligungsgesellschaft verfängt dieses Argument allerdings nicht, sie schreibt: "Die Saarbrücker - Zeitung - Gruppe ist nachweislich wirtschaftlich in einer sehr guten Position". Die Quintessenz dessen ist, dass Medienkonzerne mehr und mehr "Haus interne" Lösungen bevorzugen, denn so haben ihre Angestellten weniger Macht. Und die Konzerne kommen erst gar nicht in die Verlegenheit, Gewinne, unter welchem Zeitungsetikett sie diese auch machen, bei weniger solventen Blättern zu investieren bzw. anzurechnen. sirc

 


 


Fasching in "Haus Sonne"

Mitten drin
S´is Faasenacht – s`is Faasenacht die Kischelscher werre geback... und zwar in der hauseigenen Bäckerei!

So keck, so bunt und so unverschämt lustig ging es an der Fastnacht, um genau zu sein, am Rosenmontag im Haus Sonne in Walsheim zu. Jung und alt, dick und dünn, kurz und lang und breit, waren sie alle angetreten in den phantasievollsten Kostümen der Saison. Wer ??! Ja die Narren und Närrinnen, die Raffinierten, die Lustigen, die Wunderbaren, die Klassischen, alles was die Gilde so von A bis Z zu bieten hatte, tobte, toste, sauste und brauste durch die Närrische Zunft im kunterbunt geschmückten Saal der Einrichtung. Meine Muh – meine Mäh – meine Tätärätätä – so ausgelassen war die Stimmung und die Bude dementsprechend auch gerammelt voll, so dass alle immer und immer wieder zu dichten Narrenhaufen aufliefen und die Stimmung an den Siedepunkt stieg. Ein wunderbarer Rosenmontag und selbst die Sonne versteckte sich nicht an diesem Tage sondern zeigte ihre Reize und als es Abend wurde verschwand sie und tauchte verkleidet unter den Gästen des Hauses "Sonne" wieder auf und sorgte deshalb auch für ein lustiges „sonniges“ Miteinander aller närrischen Freunde. Mit Worten ist die Atmosphäre kaum zu beschreiben, deshalb lassen wir die Bilder davon erzählen.
Fotos: Dietmar Mario Schütz >>>

 

 


 

Robert  Leonardy
Ein „Trommler“ gegen die
Provinzialität

Robert Leonardy wünscht sich, dass Kinder und Jugendliche mehr mit Klassik in Kontakt kommen, und er ist entsetzt darüber, dass Jugendsender wie „Unser Ding“ es überhaupt nicht wagen, auch nur eine Minute klassische Musik zu senden.

Er kann was, er ist charmant, und er ist auch gewieft, wenn es sein muß. Also ist er ein Mann, bei dem die Talente wuchern. Er hat als Pianist und als Professor Karriere gemacht. Ein Mann, der das Saarland als Heimat hat und in den Konzertsälen der Welt zu Hause ist. Er war derjenige, der die Musikfestspiele Saar ins Leben gerufen hat. Sponsoren sind überzeugt von ihm und wissen ihre finanziellen Zuwendungen bei ihm sehr gut angelegt. Selbst Mercedes Benz, so wird gemunkelt, bot ihm ob seines Charismas sogar einen Job als Autoverkäufer an. Preise, Auszeichnungen und Orden sammelt er wie andere Leute Briefmarken. Die Rede ist von Robert Leonardy. Ich hatte als Student an der Hochschule für Musik und Theater 1976 Gelegenheit diesen Menschen noch quasi als „umtriebigen Wilden“ aus unmittelbarer Nähe kennenzulernen. Nein, nicht nur wegen der vielen Projekte, die er damals schon in der Musikhochschule und um die Musikhochschule herum organisiert hat. Sondern auch, weil er als umtriebiger und kommunikativer Mensch einem immer wieder innerhalb der Schule über den Weg lief, einen freundlich und neugierig beäugte und ungeheuren Spaß an „Überraschungsfragen“ hatte. So hat er mich während des Hochschulstreiks der Schauspielabteilung gegen das Hochschulrahmengesetz bei einer Begegnung im Foyer der Muho gefragt, was es denn aus meiner Sicht an der DDR zu kritisieren gäbe. „Sehr interessant“ gab er seinen Kommentar zum Abschluß und verabschiedete sich mit einem gefälligen Lächeln und entschwand wie immer eilig irgendwo im Labyrinth der Muho.
Ja, er sei selbst aus einer Bergmannsfamilie abstammend, habe ich heute dann, also 35 Jahre später in einer Zeitschrift gelesen, was mich echt überrascht hat. Aha, dachte ich, er ist also ein Stern aus dem Arbeitermilieu, dessen Urgroßvater Organist war. Na, dann erklärt sich ja für mich jetzt sein damaliges Interesse an Kritischem über den heute mit der BRD „fusionierten“ Arbeiter- und Bauernstaat, der sich mal DDR nannte. Weiter lese ich, dass er spät, aber nicht zu spät, also mit 12 Jahren, das Klavier bekommen habe, auf dem er dann endlich seinen Genius entfalten konnte. Er sei in erster Linie Pianist, darauf legt Leonardy großen Wert, weil dessen wirkliche Leidenschaft eben das Klavier sei, ohne dass er sich das Leben eigentlich nicht vorstellen könnte. Mindestens eine halbe Stunde müsse er täglich spielen, bevor er überhaupt aus dem Haus gehe. Es sei für ihn, wie für andere das Zähneputzen, meint er. Seine Perspektive scheint rosig. Gerade mal siebzig Jahre alt und vital wie Zerberus, der Höllenhund, denke ich noch, als ich weiterlese. Denn so erklärt Leonardy dem Leser gewinnend, der Horowitz und der Rubinstein haben ja mit 80 und 90 noch gespielt. Deshalb lohne sich das täglich zweistündige Training, weil man nur so geschmeidig bleibe. Das Training habe unheimlich viel mit Sport zu tun, meint er. Er muß es ja wissen, ist er doch seinerzeit als Leichtathlet mit Armin Harry in einer Staffel gelaufen und bewundert heute noch Leute, wie etwa Feysal El Idrissi, der mit seinen Füssen so virtuos umgehen könne, wie er mit seinen Fingern. Als Pianist sei man, so Leonardy, Solist und Orchester zugleich und im Training braucht es teilweise eine animalische Kraft, um das alles zu stemmen, so dass er manchmal seine Übungen schweißgebadet zu Ende bringt. „Ohne Fleiß keinen Preis“, mutmaße ich und nehme mir selbst vor, hart, unerbittlich und gnadenlos an meiner weiteren Karriere zu arbeiten. Robert Leonardy wünscht sich, dass Kinder und Jugendliche mehr mit Klassik in Kontakt kommen, und er ist entsetzt darüber, dass Jugendsender wie „Unser Ding“ es überhaupt nicht wagen, auch nur eine Minute klassische Musik zu senden. Würde man bloß mal eine Carmen-Ouvertüre laufen lassen, formuliert er gewinnend, fänden die jugendlichen Hörer das bestimmt nicht schlecht. Das sollte man nun doch, denke ich, dem Redakteur von nser Ding“ Sokrates Evangelitis mal zugänglich machen, ist er eventuell der Mann, der sich da nicht traut?! Robert Leonardy jedenfalls traut sich nicht nur zu, die Musikfestspiele Saar Jahr für Jahr zu organisieren. Er traut sich auch, die Direktoren der Hochschulen als Jammerlappen zu bezeichnen, weil sie es nicht schafften, dass im Fernsehen und im Rundfunk mehr für klassische Musik getan werde. Denn, wenn sich 97 Prozent der Deutschen nicht mit klassischer Musik beschäftigen, dann sieht Leonardy hier für sich einen Auftrag und eine Aufgabe, das für die Zukunft zu ändern. Drohe eine Vogelart auszusterben, wird dies sogleich beklagt und bekämpft, was ja wohl auch wichtig und notwendig sei, meint er. Wenn aber Volkslieder verschwänden, ohne dass sich irgend jemand darüber aufregt, das finde er dennoch schade. Robert Leonardy versteht sich als Botschafter für Kultur überhaupt, weil er überzeugt davon ist, dass die Menschen davon ein wenig veredelt werden. Außerdem beklagt er, dass wir hier zu wenig Werbung machen für das Saarland, weil die Saar seiner Erfahrung nach „Draußen“ immer noch ein schlechtes Image habe, deswegen haben wir von der TAST Kulturredaktion uns entschlossen, seinen Appell durch unsere online Zeitschrift weltweit ins Netz zu stellen, damit da „Draußen“ jeder, der es wissen will, mitbekommt, dass das Saarland nicht nur aus kulinarischer Sicht liebenswert ist (Schwenker, Lyoner, Dibbelabbes); nein, es ist auch kulturell ein sehr facettenreiches Kulturland auf einem hohen Niveau, was Theater, Aktuelles , Szene und Trends anbelangt. Hiermit, lieber Professor Leonardy, haben Sie wiedermal Saarländer weiterhin dazu motiviert, die saarländische Kultur nach Außen hin zu dokumentieren. Bestärken sie die Leute weiter so. Die Musikfestspiele Saar verlocken die Weltelite alle zwei Jahre dazu, hier zu erscheinen. Das sei es, so Leonardy, was eben zu einem Land gehöre, das nicht als Provinz gelten will. Nachdem ich die Portraitfotografien Leonardys betrachtet habe, dachte ich, hoppla – hat sich aber gut gehalten, der Junge. Ich habe ihn eigentlich noch vom Aussehen her genauso in Erinnerung, wie „selemols“ vor 35 Jahren auf der Muho. Gut, ein paar Falten haben sich etwas tiefer eingegraben, aber seine fröhliche, unternehmungslustige Art, ja das auffordernde Leuchten in seinen Augen mag seiner Ausstrahlung wohl einen aufblitzenden Impetus von Jugendlichkeit verleihen. Wir stellen fest: „Nicht nur als Autoverkäufer bei Mercedes Benz geeignet.“
Chris Wroblewski
Foto: Conte-Verlag
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AWO Familienzentren bieten kulturelle Vielfalt

Kunst macht Spaß
In Sachen Kunst bieten die AWO Familienzentren durch entsprechende Gruppenangebote eine kulturelle Vielfalt. Dabei sind Mikroprojekte anderer Träger in diesem Bereich eine Sinnvolle Ergänzung.

Patchworkfamilien, Stieffamilien oder Familien mit einem Elternteil haben sich in den letzten Jahren zu den traditionellen Familien gesellt und machen mittlerweile einen erheblichen Teil der Gesellschaft aus. Wenn man sich in dieser ?neuen" Form von Familie, mit bereits vorhandenen, sowie den dazukommenden Problemen auseinandersetzen muss, kommt es oft zu einer vermehrten Verunsicherung in Fragen der Erziehung und oft zu Überforderungen in der Lebenswelt, zumal aktuelle Belastungen, wie   Arbeitslosigkeit, Schulden, Armut die persönlichen Krisen noch verschärfen können.
Familienunterstützende ambulante Hilfen, wie sie von Familienzentren an fünf Standorten im Regionalverband Saarbrücken im Angebot sind, werden mittlerweile von den Familien positiv aufgenommen.
Für den Direktor des Regionalverbandes Peter Gillo ist es Zielvorgabe, Familien so zu stärken, dass sie im Konfliktfall ihre eigenen Lösungsstrategien entwickeln.
Die Arbeiterwohlfahrt, Landesverband Saarland e.V. (AWO) und das Diakonische Werk an der Saar (DWS) haben dazu gemeinsam mit dem Regionalverband ein Konzept Familienzentren geschaffen, auf dessen Basis in Saarbrücken aktuell fünf Familienzentren arbeiten. Innerhalb der letzten acht Jahre wurde dadurch die ambulante Jugendhilfe im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes verbessert und zukunftsorientiert definiert. Der Focus richtet sich in dieser Berichterstattung auf die Gruppenarbeit der Familienzentren der Arbeiterwohlfahrt im unmittelbaren Stadtbereich Saarbrückens: Malstatt und   Sbr.-West/Köllertal (Burbach). Bei allen, auch den modifizierten Hilfeprojekten (Sozialraum),   gibt es Gruppenangebote (Microprojekte), die einen kulturellen Anteil und eine künstlerische Intension haben: all das, was mit bildnerischer und weiterer gestaltender Kunst sowie Aktionskunst, musikalischer oder theatralischer Art zu tun hat und den Familien als Orientierung, Entspannung, Kommunikation, Selbsterfahrung und zur Selbstfindung dient oder dienen kann. So haben einige MitarbeiterInnen außer der üblichen Qualifikation zur Beratung auch künstlerische Fähigkeiten bzw. Zusatzausbildungen. Es sind bei diesen Angeboten versierte Künstler als AnleiterInnen am Werk, die selbst ausstellen bzw. ambitioniert sind z. B. im Ausdrucksmalen oder in kreativer Gestaltung von Ton sowie MitarbeiterInnen, die ausgebildet sind als Dramaturgen und Theaterschauspieler. Ausdrucksmalen z. B. fordert die Teilnehmerinnen auf, mit Farben ein Bild zu einem ganz persönlichen Ausdruck der eigenen Befindlichkeit zu kreieren. Und zwar so, dass der Akteur bzw. die Akteurin in einen sehr persönlichen Prozess des Ausdrucks kommt, indem sie zunächst nur Farben und Formen auf die Papierfläche bringen, so dass durchaus ein Durcheinander von Eindrücken entstehen kann bzw. zugelassen ist. Ist die Phase des ersten Ausdrucks abgeschlossen, wird die GestalterIn gefragt, was in diesem ?Chaos" an Eindrücken wahrnehmbar wird, damit diese Eindrücke durch ausdrückliches Malen so herausgehoben bzw. hervorgehoben werden, um einen konkreten Ausdruck des Bildes zu erhalten. Dem kreativen Gestalten mit Ton liegt die Intension zugrunde, eine dreidimensionale Form zu finden, sei es eine Figur, Skulptur oder eine anders definierte Dinglichkeit, die es aus Ton zu modellieren gilt. Dieses Genre grenzt sich hierbei bewusst vom ?Töpfern" mit Ton ab. Zu finden sind diese Angebote im   Familienzentrum in Malstatt. Das noch zur Aktionskunst gehörende, in unseren Breitengraden mittlerweile gut eingeführte Boule-Spiel, ist auch mal ab und an im Angebot und findet entsprechenden Anklang. Viele Mikroprojekte im unteren Malstatt, Jenneweg u. Leipzigerstr. wie z. B. das Label M, das Jugendliche zu künstlerischem Gestalten motiviert und sie in ihrer Kreativität fördert, ein Filmkurs für Jugendliche, die einen Film mit ?Impressionen" in   ihrem Stadtteil produzieren, eine Fotoausstellung von Jugendlichen über ihren Stadtteil.   ?Jeder Mensch ist ein Künstler" dieser Ausspruch von Joseph Beuys steht bei solch einem Ansatz zum Gruppenangebot der Familienzentren, Sozialraumteams u. Gemeinwesenbüros in Kooperation mit Schulen Pate. Unter dem Motto ?Stärken vor Ort" waren entsprechende Initiativen zudem an Schulen aktiv, ?So ein Theater" an der Schule am Ludwigsberg sowie Angebote in ?stoffART" u. ?Medienkompetenz. Im AWO-Familienzentrum   Saarbrücken-West/Köllertal gibt es seit Jahren eine Malgruppe, angeleitet durch MitarbeiterInnen, die der professionellen Kunst verschrieben sind. Auch eine sogenannte ?Firlefanz AG" die mit Mitteln des Theaters, des Kabaretts und der Revue den Kindern das Showgehen u. Showtanzen nahebrachte, war bereits aktiv. Hier fanden auch immer wieder Ausstellungen der Exponate der Künstler aus den Reihen der jeweiligen   Familien innerhalb des Stadtteils statt, ebenso Aufführungen der Firlefanz AG zu internen Discopartys bzw. dem externen Kinderfest in Burbach. Gezeigt wird alles, was die jeweiligen TeilnehmerInnen geschaffen oder sich darstellerisch erarbeitet haben. Tonskulpturen und Bilder, Show-Performance u. Theater. So wurde z. B. Ende 2009 ein von einer Theatergruppe der AWO-Familienzentren Malstatt und Saarbrücken-West/Köllertal erarbeitetes Stück   bei einer Aufführung in der Grundschule Kirchberg in Malstatt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Im exotisch sportlichen Bereich der Aktionskunst bzw. der Performance hat das AWO-Familienzentrum SB-West/Köllertal auch Angebote im Japanischen Bogenschießen (Kyudo) und die fernöstliche Disziplin der Selbstverteidigung (Wendo) im Programm.
AWO-Familienzentrum Malstatt, Eifelstr.35, 66113 SB;
AWO-Familienzentrum   Sbr.-West/Köllertal, Zerferweg 2, 66115 SB (Burbach)
Chris Wroblewski

 


 

Stadtgalerie
Bürgermeisterin nicht involviert

Kritik an Äußerungen des Kulturdezernenten.
Auf die Anschuldigungen der CDU Stadtratsfraktion, die Bürgermeisterin habe keine klare politische Linie für die Zukunft der Stadtgalerie, reagierte die SPD energisch kritisch auch gegenüber der CDU Stadtratsfraktion.

Die kulturpolitische Sprecherin der SPD Elisabeth Potyka, sieht die kulturpolitische Haltung ihrer Fraktion immer noch in einem Prozess. Zitat: „Wir sind nicht am Ende des Diskussionsprozesses um die Zukunft der Stadtgalerie angelangt, sondern stehen noch ganz am Anfang“ Zitat Ende. Damit reagierte Frau Potyka auf eine Äußerung des Kulturdezernenten Schrader in einer saarländischen Tageszeitung, wonach dieser sich nach wie vor, für die Fortführung der Kooperation mit der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz ausgesprochen hatte. Das nahm die CDU Stadtratsfraktion zum Anlass der Bürgermeisterin Charlotte Britz Konzeptionslosigkeit in dieser Sache vorzuwerfen. Potyka bekräftigte abermals in einer Pressemitteilung, dass die Kündigung des Kooperationsvertrages mit der Stiftung einen „vorsorglichen“ Charakter habe. Dabei gehe es um die „Freiheit“, die inhaltliche Konzeption und das Betriebskonzept der Galerie optimal entwickeln zu können. Zitat: "Dabei ist auch die Kooperation mit der Stiftung auf den Prüfstand zu stellen“ Zitat Ende. In der letzten Sitzung des Kulturausschusses wurde dieses weitere Vorgehen in der Diskussion miteinander vereinbart. Zitat „Deshalb ist es unverständlich, dass der Kulturdezernent zwei Tage später über die Presse versucht, die gerade erst begonnene Diskussion wieder zu beenden“ Zitat Ende. Die Sozialdemokraten sprechen sich dafür aus, die Öffentlichkeit an der Diskussion zu beteiligen. Zitat: „ Wenn wir eine Zufriedenstellende Lösung finden wollen, brauchen wir eine offene und transparente Debatte". circ

 


 

A K T U E L L E S
nach ober

Magazin TAST  Aktuell Das Kulturmagazin in Saarbrücken

 

 

A K T U E L L E S

Harmonie aus dem Regenwald
Ein literarisch-musikalischer Abend
Auf Einladung der VHS Saarbrücken liest GEO-Reporter Michael Stührenberg zusammen mit Reinhard Klimmt im Saarbrücker Schlosskeller „Welt-Geschichten,“ Impressionen aus entlegenen Gegenden der Erde, begleitet von Solisten der Saarbrücker Musikhochschule.

Der erste Teil des Abends ist den Horizontbewohnern gewidmet, den Aka-Pygmäen im kongolesischen Urwald und der zweite Teil den Barockindianern in Urubichá.
Freitag
25. September, 18 Uhr
Schlosskeller Saarbrücken
12 €

 

Grafiker und Comic Zeichner
François Billault
Der Künstler moderiert diesen Abend, der sich an die Liebhaber der 9. Dimension und der Zeichnung im Allgemeinen wendet. Die Anfänger unter ihnen bekommen hier Ratschläge und Tipps, wie sie ihre Technik verbessern können (Perspektive, Proportion, Dynamik).

Jeden Monat werden zudem neue Werke von namhaften Zeichnern und auch kleinere Entdeckungen im Eigenverlag vorgestellt.
Mittwoch 2. September 2015
Brasserie Terminus
7 AV de la Gare
Sarreguemines 57200

 

Ausstellung
„Heldenmythen Heldentaten Heldentod“

„Brauchen wir heute noch Helden?“ Mit dieser Frage haben sich die Mitglieder des Saarländischen Künstlerhauses aus Anlass seines 30jährigen Bestehens und 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg auseinandergesetzt.

Die entstandenen Werke werden in einer zweiteiligen Ausstellung vom 17. September bis 15. November 2015 zu sehen sein. Vorträge und Gespräche mit Schriftstellern, Politikwissenschaftlern, Philosophen und Kulturtheoretikern ergänzen das Ausstellungsprogramm.
Der erste Teil der Ausstellung wird am Mittwoch, dem 16. September um 18.00 Uhr eröffnet. Zur Vernissage sprechen die Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat, und Dr. Roland Mönig, Direktor des Saarlandmuseums.
Saarländisches Künstlerhaus
Karlstr. 1
66111 Saarbrücken

Festival REM in Rémelfing
Das Festival findet zum sechsten mal statt mit neuem Logo und neuem Namen. Fünf Gruppen werden vertreten sein.

Der Fanfarenzug „Fanfare St. Pierre“ wird das Festival um 17:45 Uhr eröffnen und ab 18 Uhr spielt die Gruppe "Fürbass" auf. Weitere Akteure sind "Grégory Paradisi", "Kissamilé" und "Mental" aus Luxemburg. Zum Abschluss des Festivals wird Hygiaphone ab 22:40 Uhr auf der Außenbühne die großen Erfolge von Téléphone interpretieren.
23. Mai 2015 ab 17:45 Uhr
57200 Rémelfing
Place du Château
Freier Eintritt
Rémelfing hat rund 1400 Einwohner und liegt 3 Kilometer von Saargemünd entfernt.
www.remelfingenmusique.fr

 

Thomas Malburg berichtet aus
Theorie und Praxis

"Wege zur Berufung -
den roten Faden finden"
Inspirierender Impuls-Vortrag zum Thema Berufung
Thomas Malburg lebt und wirkt seit 30 Jahren als Coach, Gründungs-Berater, Seminarleiter, Dozent und Referent in Saarbrücken.

Nach seiner Erfahrung ent-wickeln wir Menschen uns wie ein Farn, bis wir hin zu unserem vollen Potential erwachsen und das in die Welt bringen, was uns als Auf-Gabe zur WeiterGabe bestimmt ist! Klingt kompliziert, lässt sich aber einfach vermitteln.
Impuls-Vortrag
Montag, 9. Februar
19 bis ca. 21:30 Uhr
Leidinger
Mainzer Straße. 10
12 Euro
www.DerBerufungsBerater.de


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Rainer Werner Fassbinder †
1945 - 1982

Foto: Guni Abel

 

Neunkircher Stadtfest
22. bis 24. Juni 2012
Von Freitag, 22. Juni bis Sonntag, 24. Juni lädt Neunkirchen zu seinem mittlerweile 35. Stadtfest ein.

Über die Jahre hinweg hat sich das Neunkircher Stadtfest zu einem der erfolgreichsten Feste im südwestdeutschen Raum entwickelt, bei dem neben all dem Treiben in den Straßen immer noch Raum für das gemütliche Zusammensein mit Freunden und Bekannten bleiben soll. Wie immer gibt es ganz, ganz viel Musik, aber auch internationale Straßenkünstler und natürlich wird auch keiner verhungern dank der kulinarischen Vielfalt. Das Programmheft mit allen Informationen rund um das Stadtfest liegt an zahlreichen Stellen in Neunkirchen aus.
www.nk-stadtfest.de

 

 

Tandem
Eine Ausstellung des Berufsverbandes Handwerk Kunst Design Saar e.V.
Vom 29. März bis 20. Mai ist der Berufsverband Handwerk Kunst Design Saar e.V. mit der Ausstellung „Tandem“ zu Gast im Saarländischen Künstlerhaus.

21 Mitglieder des Verbandes haben das Thema des Tandems frei interpretiert. Einige haben sich zu zweit zusammengeschlossen und präsentieren nun eine gemeinsame Arbeit, andere wiederum haben alleine die Idee des „Doppelpacks“ aufgegriffen und in zweiteilige Objekte umgesetzt. So facettenreich wie die Interpretationen des Themas, so vielfältig sind die Arbeiten aufgrund ihrer Materialien selbst: Objekte aus Keramik, Holz, Papier und Recycling, textile Wandarbeiten, Schmuck und Fotografie sind in den Räumen der Galerie versammelt.
29. 03. - 20. 05. 2012
Saarländisches Künstlerhaus, Galerie
Karlstr. 1
66111 Saarbrücken
kuenstlerhaus-saar.de

 

BREITE63
„Wie kommt mein Thema in die Presse?“
Damit befasst sich das Presseseminar mit Gerd Heger.
"Die Arbeitsbedingungen in den Redaktionen haben sich in den letzten Jahren dramatisch verändert– und das ist nur einer der Gründe, warum mein Thema nie in die Zeitung kommt“.
Wer nicht weiß, wie Journalisten ticken, was sie für ein Thema halten und was sie brauchen, um ihre Arbeit zu machen, dem fehlen die Grundlagen für erfolgreiche Pressearbeit. Gerd Heger, SR-Journalist und Monsieur Chanson, bietet seit einigen Jahren in der BREITE63 eine kurze Einführung in dieses Gebiet an; ausdrücklich für freie Theatergruppen, Bands, KünstlerInnen, Vereine, Selbstständige, die ihre Pressearbeit verbessern wollen.
Dienstag 06.03. von 10-13 Uhr
Breite Straße63, Saarbrücken
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 € und kann vor Ort bezahlt werd.
Anmeldungen bitte per Email:
g.bahr@zbb-saar.de
oder über die Webseite:
www.breite63.de

 

Ausstellung
Fotografie an der VHS Saarbrücken
Gezeigt werden Fotoarbeiten von mehreren Hobbyfotografen unterschiedlicher Themen wie zum Beispiel von Didier Hinz zum Thema "Paare".

Die Bilder sind noch zu sehen bis 28. Februar 2012.
Altes Rathaus am Schloss
66111 Saarbrücken
Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr

 

Chanson-Archiv
will Studenten, Lehrer und Forscher für französische Musik begeistern.
Mehr als 20.000 französischsprachige Titel umfasst das Chansonarchiv am Institut für Musikwissenschaft der Saar-Uni. Die Songs wurden in den vergangenen Monaten vollständig archiviert, ihre Titel können jetzt über eine Webplattform eingesehen oder vor Ort auch angehört und ausgeliehen werden. Mit dem Chansonarchiv möchte die Saar-Uni Studenten, Lehrer und Wissenschaftler für die französische Musik begeistern. In Zukunft sollen die Chansons daher verstärkt in den Unterricht und in Seminararbeiten einfließen. Die umfangreiche CD-Sammlung hatte Gerd Heger, Redakteur beim Saarländischen Rundfunk, der Saar-Uni vor einem Jahr als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.
Das Chanson-Archiv in der Musikwissenschaftlichen Bibliothek (Geb. C 5.2) ist werktags von 10 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen:
www.uni-saarland.de/fak3/chansonarchiv

 

Kursleiter/innen
Die Landesmedienanstalt Saarland
bietet für Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und sich mit dem Thema Medienkompetenz beschäftigen möchten, Elternabende, Fortbildungen, Projekte und Workshops zu unterschiedlichsten Medienthemen an und klärt auf über vorhandene Chancen und Risiken.
Hierfür sind wir immer wieder auf der Suche nach qualifizierten Kursleiterinnen und Kursleiter, die über pädagogische Erfahrung verfügen, sich mit Medien auskennen und Spaß daran haben, ihr Wissen über Medien und Medienkompetenz weiter zu geben.
Wer über diese Voraussetzungen verfügt und Interesse daran hat, für die LMS als Kursleiter oder Kursleiterin im Bereich der Medienkompetenz-Vermittlung tätig zu werden, ist am 03. November 2011 von 9 bis 13 Uhr herzlich eingeladen zur Veranstaltung „Qualifizierung für Kursleiterinnen und Kursleiter“.
Die Veranstaltung stellt das Medienkompetenz-Konzept der LMS vor, informiert über die Möglichkeiten, die die LMS zur Durchführung von Seminaren zur Verfügung stellt, erläutert verschiedene Themenbereiche, die häufig angefragt werden, und gibt Tipps und Hilfestellung zur Vorbereitung verschiedener Kursangebote.
Nach Absprache werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss für Medienkompetenz-Aktivitäten der LMS angefragt.
Fortbildungskosten: 15 € pro Person.
Infos:
0681 / 3 89 88-12
Landesmedienanstalt

 

Occupy Bewegung Saarbrücken
Bankenproteste
Zum weltweiten Aktionstag der Bankenproteste am vorherigen Samstag gründete sich auch in Saarbrücken eine Gruppe, welche diese Bewegung tatkräftig unterstützt.
In Anlehnung an „Occupy Wallstreet“, welches das Motto der Proteste in den USA ist, nennt sich die Gruppe „Occupy Saarbrücken“. Ein Sprecher formuliert es in einer uns vorliegenden Pressemeldung so: „Unsere Bewegung möchte es nicht länger hinnehmen, dass ein Großteil der Bevölkerung, die sogenannten 99%, für die Fehler milliardenschwerer Investmentbanker und unfähiger Politiker den Kopf hinhalten soll“.
Die Bewegung ruft die Bevölkerung zur Unterstützung weiterer Aktionen auf. Am Samstag dem 22.10. begann ein Demonstrationszug an der Johanneskirche in Saarbrücken. Weitere Informationen findet man auch unter:
occupy-saarbruecken



Paul David Wright in Verdun
Auf der Suche nach Verzückung
Die Ausstellung mit Bildern des englischen Künstlers Paul David Wright war bis 16. Oktober 2011 zu sehen.
Seine Suche nach Verzückung ist eine Gratwanderung zwischen Amüsement und Betroffenheit. Auf dem Gelände des Weltfriedenszentrums in Verdun hat er auf 2000 m² seine Werke ausgestellt und lässt dabei die historische Bedeutung des Ausstellungsortes nicht aus den Augen.

Und wenn man schon die 140 Kilometer von Saarbrücken nach Verdun zurücklegt, sollte man sich gleich auch noch die Dauerausstellung "Vom Krieg zum Frieden" anschauen. Wieso entstehen Kriege? Wie können wir Frieden schaffen und diesen bewahren? Auf diese Fragen versucht u.a. die Ausstellung Antworten und Ansätze zu bieten.
Das Weltfriedenszentrum befindet sich im beeindruckenden Bischofspalast.
Öffnungszeiten:
9:30 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr.
Im August von 9:00 bis 18:00 Uhr durchgehend geöffnet.
Montags geschlossen!
5 €, 2,50 € (6-18 Jahre), Kinder frei
Weltfriedenszentrum für Freiheit und Menschenrechte
Centre Mondial de la Paix
des Libertés et des Droits de l‘Homme
Place Monseigneur Ginisty
Palais épiscopal
B.P. 183
55105 Verdun Cedex
www.cmpaix.eu
mg

Ai Weiwei
Irgenwie
"F R E I"
und darf nix sagen
> Zum Spiegelbericht

 

2011 ist Internationales Jahr der Wälder
Unser Wald ist wichtig, wertvoll und schön!

Der Saarforst-Landesbetrieb macht zahlreiche interessante Veranstaltungen rund um unseren Wald. Zum Beispiel mit den "Großen Urwaldtouren" mit dem Urwaldförster Matthias Beidek von März bis Oktober jeweils am 2. Freitag im Monat. Oder der WaldErlebnisTag der am Dienstag 17. Mai 2011 Premiere hatte.

Direkt in unmittelbarer Nähe der Zentrale des SaarForst Landesbetriebes in Von der Heydt kann man im Frühlingswald nach einem im Winter erfolgten Holzeinschlag erleben, wie die naturnahe Waldwirtschaft vom Förster im Wirtschaftswald bezüglich der Waldentwicklung, Waldpflege und Holzernte in der Praxis umgesetzt wird.
www.saarforst.de

 

Beuys-Forschungspreis
Zum 25. Jahrestag von Joseph Beuys wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis des Museums Schloss Moyland im November diesen Jahres erstmals verliehen.
Das Museum in Nordrhein-Westfalen pflegt den weltgrößten Beuys-Bestand und streitet sich schon länger mit den Beuys-Erben über Dinge, die wenig mit Kunst zu tun haben.


Tendenz - Aufsteiger
Fußballkultur des FCS
Klimmt: „Die Zeit wird knapp, der Abstand nach oben wächst beständig“
Der vor einem dutzend Jahren von Reinhard Klimmt gerettete FCS hat sich bereits in der dritten Liga auf dem 12. Platz eingefunden. Was den unaufhaltsamen Aufstieg anbelangt, tun sich die Spieler des FCS etwas schwer. Die Vereinsverantwortlichen geben sich zurückhaltend und sind demütig und bescheiden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Reinhard Klimmt ist besorgt um den Verbleib in der dritten Liga, denn realistisch gesehen, meint Klimmt, ist die dritte Liga das höchste der Gefühle, wenn sich in Sachen Infrastruktur nichts tue.
Reinhart Klimmt hat sich mehr gewünscht, als diese Platzierung, aber auch, wie er zugibt, Schlimmeres befürchtet. >>> weiterlesen

Reiner Gaußmann
"Mein Tumor heißt Bruno"
Am 24. Januar 2010 erfährt Reiner Gaußmann, dass er unheilbar an Lungenkrebs erkrankt ist. Er gibt seinem Tumor den Namen „Bruno“ und beginnt, sein Schicksal aufzuschreiben. Daraus ist dieses Buch entstanden.
Er zeichnet die Entwicklung seiner Erkrankung, er bietet Rückblicke auf sein Leben und er zeigt seinen Umgang mit dem drohenden Tod. Es ist unfassbar, wie es Reiner Gaußmann gelingt, das Thema Tod und Trauer dermaßen lebendig zu schildern, dass dieses Buch für den Leser zu einer Quelle der Zuversicht wird.
Blattlausverlag Saarbrücken
ISBN 978-3-930771-66-0
13,80 €

Artikel >>>


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